WE G-Force 34 GBB [Review]

Buddy/ Dezember 13, 2017/ Vorstellung/ 0Kommentare

WE G-Force 34 GBB

Liebe Community,

heute stellen wir euch die WE G-Force 34 GBB vor. Neu ist sie nicht, dennoch wird sie häufig auf dem Spielfeld gesehen. Lange galt WE als Hersteller für: „außen Hui innen Pfui“ das dies nicht immer Stimmt zeigte schon unser Review der WE Hex Cut Gen. 2 vom 13.06.2017. Ob die WE G-Force 34 da mithalten kann erfahrt ihr hier.

Wer ist eigentlich WE-Tech (kurz WE)?

Zunächst möchten wir uns dem Hersteller widmen. WE stellt seit den 1980gern Airsoftguns her und hat seinen Sitz in Hong-Kong. WE wuchs in den Jahren, in denen Airsoft in der ganzen Welt immer populärer wurde, mit. Seit 2003 stellt WE auch Gas Blow Back  (kurz GBBs) Airsoftguns her. Zusammengefasst kann man sagen, dass WE nun seit über 30 Jahren Airsoftguns baut und seit guten 15 Jahren GBBs produziert. Es wird somit auf einen massiven Erfahrungsschatz zurückgegriffen der sich sehen lassen kann. Ebenso geht WE gerne mal extravagante neue Wege um ein klassisches Design neu zu erfinden. Den Beweis dafür sieht man nicht nur bei dem neuen Hex Cut Design sondern auch in einer viel Zahl der Glock Variationen. Eine davon  ist die G-Force 34 GBB.

Ein Real Steel Vorbild?

In der Form? Nein, aber sie ähnelt sehr einer Glock 34 aus dem Film: John Wick Chapter II. Sie ähnelt der Glock nur, weil Glock insgesamt alle widerrechtlichen Lizenznutzungen Rechtlich zur Unterlassung verklagt. Daher würden wir dazu neigen dies als Glock nachempfundener Airsoftgun zu bezeichnen. Um keine schlafenden Hunde zu Wecken. ;-). Die Glock 34 wurde ursprünglich IPSC entwickelt. Also für sportliche Wettbewerbe. Hier wurden die Präzision und die Magazinkapazität erhöht um unnötiges Nachladen zu vermeiden.

Äußerlichkeiten:

Die Airsoft liegt sehr gut in der Hand. Äußerlich ist die Airsoft insgesamt eine Pracht. Sauber verarbeitete Kunststoffparts reihen sich aneinander. Der Schlitten ist verziert mit Atomen, dem Titel der Airsoft: WIE-E Tectical Universal und in matt schwarz gehalten. Am Ende des Schlittens verbirgt sich ein Totenkopf der die ganze Airsoft etwas fieser erscheinen lässt. Die Goldparts am outerbarrel sind seidenmatt und ergänzen sich in der komplett schwarz in schwarz variante sehr gut. Sie lockern in gewissermaßen das bekannte voll Schwarze Glock 17 Modell deutlich auf.  Die Lichtsammler an der Visierung sind wirklich eine tolle Innovation. Und vereinfachen das absehen und schnelle Zielen enorm.

Der lower Receiver ist auch gänzlich matt schwarz. Es wurde dezent der Name“ G-Force und der Impotuer: Begadi Cal 6mm BB sowie das nötige F im Pentagon aufgetragen. Fast der ganze lower Receiver ist angeraut durch das bekannte pickerln. Die ganze Airsoft klebt quasi an der Hand. Auch mit Handschuhen liegt sie fest in der Hand.Der überganz zum Magazin ist silbern gehalten und leicht erhöht. Dies verbessert die Handlichkeit nochmal, da die „Waffe“ so nicht bei schnellen Bewegungen verrutscht.

Insgesamt mach die G-Force 34 von WE einen tollen äußerlichen Eindruck. Wird dieser auch innerlich also durch gute Internales bestätigt?

Die inneren Werte:

Im inneren sehen wir die typischen WE Internals, sie machen einen guten Eindruck. Die Hop Up Kammer besteht aus Kunststoff. Der Outer- und der Innerbarrel scheinen aus Messing zu bestehen. Die Blowback-Feder ist kräftig, könnte aber noch etwas knackiger sein. Die Vorkammer (in der das Gas einströmt) ist alles gut mit Silikonöl  geschmiert. Insgesamt ist die Verarbeitung in Ordnung bis gut. Was uns jedoch negativ aufgestoßen ist, ist dass der Innerbarrel von innen leicht verkratzt ist. Sowas sollte einfach nicht sein. Das Hop-Up kann nur von unterhalb des Schlittens eingestellt werden. Dies ist insoweit nicht schlimm, wenn das Hop-Up eingestellt bleibt, wie man es von den tadellosen Hop-Up-Kammern von TM kennt.-Dies ist hier bedingt der Fall, denn nach 20 Metern droppen 0,25 Gramm BBs egal wie wir das Hop-Up eingestellt hatten. Das war der zweite echt negative Punkt an unserem Testobjekt.

Schusstest:

Unser Schusstest erfolgte auf 20 Meter.  Was unserer Meinung nach auch die effektive Reichweite einer Pistole ist, sofern man Airsoft und nicht AIPSC betreibt.

Das Video dazu:

Fazit:

Vorweg: Beim AIPSC würden wir diese Pistole nicht empfehlen. Zumindest nicht ohne neuen Lauf, neue Hop-Up Kammer. Für den Airsoftbereich würden wir diese empfehlen wenn ihr eine solide Basis haben wollt. Denn wenn jede Hop-Up und Lauflösung wie bei unserem Testobjekt ist muss man zwangsläufig beides nachbessern(was wir wohl auch noch testen werden). Daher ist dies keine anfängerfreundliche Airsoftgun. Sondern was für begeisterte Fans der Glock Serie. Preislich liegt die WE G-Force 34 bei günstigen 154,90 €. Und funktioniert grundsätzlich sehr gut.

Pro:

  • relativ günstige GBB
  • auf 20m sehr Präzise
  • frisches Design
  • sehr Griffig

Contra:

  • Kugeln droppen nach 20 Metern
  • Kratzer im Innenlauf

Zu kaufen gibt’s das ganze hier! Wir Danken BEGADI, die haben den Test ermöglicht.

 

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