Langzeittest: Begadi AK Sport „AKMS“ mit Klappschaft und AK Festschaft

Buddy/ August 30, 2017/ Vorstellung/ 0Kommentare

Begadi AKMS und AK74 Sport

Unser Mitspieler Voodoo spielt seit Anfang an eine BEGADI Sports AKMS mit Klappschaft. Nun nach Testen wir auch die BEGADI Sport AK 74. Die AKMS befindet sich seit gut 8 Monaten bei uns im Gebrauch. Die AK 74 wird seit gut acht Wochen getestet. Wie wir die finden und was der Langzeit test ergeben hat könnt ihr hier lesen:

 

Hersteller

Bei den Modellen von „Begadi Sport“ arbeitet Begadi mit Cyma zusammen, um preiswerte und solide Einsteigermodelle auf den Markt zu bringen.

Cyma selbst ist ein Chinesischer Hersteller und bereits ein Urgestein im Bereich Airsoft, die sich immer wieder durch robuste Airsoftwaffen im Einsteigersegment hervorgetan haben.

 

 

Fakten

System: S-AEG (= schiesst nur Semiauto, kein Vollauto)
Kaliber: 6mm
HopUp: Ja, einstellbar
Material: Hauptsächlich Metall + Kunststoff + Echtholz
Magazin Kapazität: 600 / 70 Schuss (Highcap / Lowcap)
Energie:ca. 1,7 – 1,8 Joule
Gesamtlänge: 660 / 900 mm
Gewicht: ca. 2,92kg
Lauflänge: 455mm
Gearbox: Version 3

 

 

Lieferumfang

 

AKMS / AK74

Highcap Magazin

Midcap Magazin

Speedloader

Reinigungsstab

Schlüssel (zur Justierung des Korns)

BBs

 

 

Äußeres Erscheinungsbild

Die beiden Modelle konnte uns bereits beim ersten Auspacken überzeugen.

Eine mattschwarze, samtige Lackierung verleiht den AKs genau den Eindruck, den wir von einer AK erwarten: robust

Unterstützt wird dieser Eindruck von der Tatsache, dass bis auf den Pistolengriff und den Handguard sämtliche Teile aus Metall und Holz bestehen.

Auf diese Weise kommt auch das ansehnliche Gewicht von rund 3kg zusammen.

Unser Eindruck bleibt weitestgehend in der gesamten Betrachtung stehen, da wir an der Verarbeitung kaum Kritikpunkte ausmachen konnten. Einzig das (nach einiger Benutzung) auftretende Spiel im Klappschaft und minimale Fertigungstoleranzen am Handguard, sowie der wackelnde (und leicht klappernde) Gehäusedeckel bei der AK74 könnte man hier als negativ betrachten.

Auf der rechten Seite der Waffe finden sich die Bedienelemente wie Sicherungshebel, Ladehebel (dahinter der Zugang zum HopUp) und die Visierung.

Direkt unter dem Ladehebel hat der Importeur Begadi das F im Fünfeck und seinen Schriftzug mit Kaliberangabe sauber mit dem Laser angebracht.

Originalmarkings finden wir nur beim Feuerwahlhebel und der Visierung: Hier wurden die Kyrillischen Einprägungen übernommen.

Auf der linken Seite ist die AK74 zudem mit einer Schiene versehen, welche zur Aufnahme russischer Optiken oder einem 22mm Schienensystem dient. Bei der AKMS finden wir nur viel schwarzes Stahlblech und den Knopf für den Klappschaft.

Magazinauswurf und die Abdeckung können von beiden Seiten bedient werden, da sie mittig angebracht sind.

Alle von uns getesteten Stahlblechmagazine (Begadi, Pirate Arms) sitzen ohne zu wackeln im Magazinschacht, feeden einwandfrei und rasten mit einem deutlich vernehmbaren klicken sauber ein.

Die mitgelieferten Kunststoffmagazine der 74er Variante wackeln jedoch in beiden Modellen. Daher empfehlen wir denjenigen, die auf Funktionalität mehr Wert als auf Authentizität legen, die Stahlblechmagazine zu verwenden.

Bereits nach wenigen Nutzungen des Feuerwahlhebels fällt auf, dass dieser einen glänzenden Kratzer im Lack nach sich zieht, was uns persönlich allerdings nicht weiter stört, denn zur AK gehören Kratzer einfach dazu.

Und obwohl wir so denken sei erwähnt, dass der Holzschaft der AK74 bereits nach einem Spieltag einiges an Kratzern und Einschlägen vorzuweisen hat.

Leider ist die AKMS durch ihren Klappschaft in den Anbauteilen etwas eingeschränkt.

 

Internals

 

Cyma ist bekannt für seine robusten Gearboxen und ist auch bei diesem Modell seiner Linie treu geblieben. Eine Metallgearbox mit Stahlgears, eine HopUp Unit aus Metall und der von Begadi verbaute DEAN Stecker runden das Bild ab.

Bei unserem Modell hatten wir kurz nach dem Kauf Probleme mit dem Motor, welche jedoch schnell und kompetent von Begadi gelöst wurden. Seitdem arbeitet unsere AK(MS) ohne Probleme.

Bei der Klappschaftvariante wird der Akku unter dem Deckel auf dem Rücken der AK eingelegt und kann etwas nach vorne in den Handguard eingeschoben werden. Dadurch ist die Auswahl der Akkus jedoch eingeschränkt, denn mit 14mm x 14mm passen dort nur eine kleine Anzahl Akkus hinein.

Bei der Festschaftausführung hat man einiges an Platz im Schaft und kann eine Vielzahl verschiedener Akkus unterbringen.

 

 

Schuss- und Praxistest

 

Der erste Schusstest zauberte uns ein breites Grinsen ins Gesicht, da die AKMS mit etwa 1,7J Serienleistung schon zu den kräftigeren Vertretern ihrer Gattung gehört und die äußerst hohe Präzision ab Werk im Lieferumfang inbegriffen ist.

Auf dem Feld ist die AKMS schlicht ein Arbeitstier. Kein Murren, kein Jam, keine Probleme. (Nach dem kurzen Urlaub in der Begadi Werkstatt)

Die AK74 hat weitestgehend den gleichen Eindruck hinterlassen.

Video zum Schusstest auf 20 m.

Fazit

 

Für 239,90€ (AKMS)/229,90€ (AK74) haben wir es hier mit einer Einsteigerwaffe zu tun, die keine Wünsche offen lässt, denn grade die, die primär spielen wollen kommen hier voll auf ihre Kosten.

Wer allerdings eine voll individualisierbare AK sucht, sollte auf ein Modell ohne Klappschaft zurückgreifen.

 

Pro

  • Verarbeitung
  • Schussleistung
  • üppiger Lieferumfang
  • Einsteigerfreundlich

Contra

  • Klappschaft wackelt nach einiger Benutzung geringfügig
  • Gehäusedeckel wackelt merklich (AK74)
  • wenig mögliche Anbauteile (AKMS)
  • wenig mögliche Akkus (AKMS)

Der Link zu den getesteten Waffen: Begadi Sport AK und AKMS 

Wir Danken BEGADI für die Testobjekte.

 

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